
Der Hochmoselübergang im Zuge der 4-streifigen B50neu ist eines der größten Straßenbauvorhaben in Deutschland. Er ist Teil einer großräumigen europäischen West-Ost-Achse, die den niederländischen und belgischen Raum mit dem Rhein-Main-Gebiet und Südwestdeutschland verbindet.
Mit dem Hochmoselübergang zwischen der A1/A60 bei Wittlich und Longkamp erfährt die Verkehrsinfrastruktur in der Eifel, im Hunsrück und in der Moselregion eine immense Aufwertung. Es entstehen weitere Impulse für eine deutliche Steigerung der Standortqualität und damit Perspektiven für mehr Beschäftigung in diesen Regionen.
Die Erfahrung zeigt: Eine gute Infrastruktur ist Grundvoraussetzung für die wirtschaftliche Entwicklung einer Region.
Zusätzliche Impulse werden auch für die weitere Entwicklung des Flughafens Frankfurt-Hahn als zunehmend bedeutende Logistikeinrichtung gesetzt.
Der Flughafen Frankfurt-Hahn wird dann in Richtung Osten und Westen optimal ans großräumige Verkehrsnetz angebunden sein. Die Voraussetzungen für weiteres Wachstum dieses Luftdrehkreuzes werden damit geschaffen.
In einer gemeinsamen Erklärung zwischen Bund und Land wurde im Dezember 2008 die Finanzierung des 270 Millionen Euro Projektes „Hochmoselübergang" gesichert. Hierfür gilt es dem Bund einen besonderen Dank auszusprechen. Das Land Rheinland-Pfalz beteiligt sich seinerseits mit Blick auf die strukturelle Bedeutung dieses Vorhabens und aus Verkehrsinfrastrukturgründen mit rund 20 Millionen Euro an dem Bundesfernstraßenprojekt.
Damit wird nochmals die herausragende Bedeutung unterstrichen, die Bund und Land diesem Projekt beimessen.
Ich danke allen, die durch Ihr Engagement dieses wichtige Projekt voranbringen und wünsche den Bauarbeiten insgesamt einen zügigen und insbesondere unfallfreien Verlauf.
Hendrik Hering
©MMX for this compilation by the Luther Edition Elversberg