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TRIER/MAINZ. Handwerksfreundliche Behörden, Teil drei: das Finanzamt Trier, eine von drei vorbildlichen Verwaltungen im Kammerbezirk, setzt auf Transparenz und Offenheit. "Verwaltung pro Handwerk": Unter diesem Leitbild hatte das Mainzer Wirtschaftsministerium Ende 2004 gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern alle Kommunen und weitere öffentliche Verwaltungen dazu aufgerufen, Beispiele für die gelungene Förderung des Handwerks auf Seiten der Behörden zu benennen. 52 Vorschläge wurden eingereicht, neun ausgewählt und jetzt in einer Broschüre ausführlich vorgestellt. Drei davon sind aus der Region Trier: die Stadt Schweich mit dem Handwerkerhof Schweich-Issel, der Landkreis Trier-Saarburg mit einer leistungsstarken Wirtschaftsförderung und das Finanzamt Trier dank seiner kundenorientierten Bearbeitung handwerklicher Anliegen. Das Finanzamt Trier stellen wir im Folgenden vor: Transparenz und Offenheit: Das Finanzamt Trier Eine wegweisende Informationspolitik betreibt als Dritter im beispielhaften Behörden-Bunde das Finanzamt Trier. Motto: "Die Mauer muss weg - nach innen und nach außen." Ein Beispiel dafür: das neu eingerichtete Beschwerde-Management. Anruf genügt, Formulare entfallen. "Die Binnensicht zu verlassen und sich auf den Bürger oder Unternehmer einzulassen, ist eine große und wichtige Aufgabe - für jeden Mitarbeiter", sagt Amtsvorsteher Jürgen Kentenich. Vorträge und Präsentationen zu ausgewählten Themen hat man beim Trierer Finanzamt deshalb konsequent auf die Belange des Handwerks ausgerichtet. So organisierte die Behörde gemeinsam mit der Handwerkskammer Trier (Hwk) dezentrale Informationstage zu gesetzlichen Neuregelungen oder für berufliche "Grenzgänger" im deutsch-luxemburgischen Raum. Der Kooperationspartner ist dabei von großer Bedeutung, wie Sachgebietsleiter Klaus-Robert Braus erklärt: "Wenn wir alleine einladen würden, traut sich keiner hierher zu kommen." Selbst beim Thema "Steuerprüfung" muss dem Unternehmer weder Zornesröte noch Angstschweiß ins Gesicht treten: Durch die Einführung einer so genannten Sofortprüfung können Ungereimtheiten schnell ausgeräumt und erledigt werden - anstatt über Jahre hinweg in hohen und betriebsgefährdenden Nachzahlungen zu resultieren. Die Mitarbeiter engagieren sich zudem bei Aktionstagen für Handwerksunternehmen. Außerdem hat die Behörde ihr umfangreiches Know-how bei der Entwicklung des Hwk-One-Stop-Shops eingebracht. Bei diesem innovativen Online-Angebot können Existenzgründer sämtliche Formalitäten bequem von zu Hause aus erledigen. Mittlerweile ist der "Shop" mit dem Multimediapreis des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden - der Erfolg einer fruchtbaren Kooperation. Ganz aktuell: Zur "Elektronischen Steuererklärung" (ELSTER) bietet das Finanzamt gemeinsam mit der Hwk Trier eine Informationsveranstaltung am Donnerstag, 15. September, 18 Uhr, im Tagungszentrum der Kammer. Anmeldung und Information bei der HWK unter Telefon 0651/207-171 oder per E-Mail: rthielen@hwk-trier.de. Mehr zu allen beispielhaften Behörden in Rheinland-Pfalz erfährt man in der 32-seitigen Publikation "Verwaltung pro Handwerk". Sie wurde bereits an Kommunen und politische Mandatsträger versandt und kann beim Ministerium oder den Kammern bestellt werden. "Wir verbinden damit die Erwartung, dass diese guten Beispiele möglichst viele Nachahmer finden", sagt der Trierer Hwk-Hauptgeschäftsführer Hans-Hermann Kocks. Mehr zum Thema auch im Internet unter www.hwk-trier.de, WEBCODE: prohandwerk Hwk/ Ansprechpartner: Dr. Josef Adams, Tel. 0651/207-109 Email: jadams@hwk-trier.de
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